Liebe Leserin, lieber Leser!
In diesen Tagen scheint immer wieder die Sonne und erinnert uns an den goldenen Herbst, dem langsam aber sicher die dunklen Wintertage folgen. Wie wichtig ist es da, sich von der Sonne bescheinen zu lassen und möglichst viel von ihrer Kraft in uns aufzunehmen.
Evangelium und Lesung des heutigen Sonntags betonen Gerechtigkeit und Liebe. Das eine ist ohne das andere nicht vorstellbar: Liebe fordert Gerechtigkeit und Gerechtigkeit kann nur in Liebe geübt werden. Das ist wahre Lebenskunst, in den vielen Entscheidungen, die der Alltag uns abverlangt, diese innere Spur nicht zu verlieren und mit einem wachen inneren Kompass unterwegs zu sein.
Nimmt das Tageslicht im Herbst auch stetig ab und wird die nachlassende Kraft der Sonne spürbar, braucht es mehr denn je das Vertrauen in Christus, der die Sonne der Gerechtigkeit ist, die keinen Abend kennt. Den Regen und die Kälte des Winters brauchen wir nicht zu fürchten, liegt unser Leben doch sicher bewahrt in Gottes liebenden Händen.
Dieses Vertrauen wünsche ich Ihnen von Herzen!
Ihr Bernd de Baey, Pastor
|
|